Aktuelles

Zusammenfassung des Presseechos aus dem Jahr 1998: Etwa 100 Grafiken und 20 Druckplatten aus dem Nachlass von Gerenot Richter sollen den Meininger Museen als Schenkung übereignet werden. Sie gehören zu den wichtigsten Arbeiten aus dem Schaffen des Künstlers […]
Melencolia, Traum des Podagristen, Das Meerwunder, Das große und das kleine Glück …
Meister des Kupferstichs – Gerenot Richter (1926 bis 1991), Ausstellungen in Meiningen | Schloss Elisabethenburg sowie in Greiz | Sommerpalais im Jahr 1997
Die Folge der Berliner Stadtansichten entstand im Tiefdruckverfahren (Radierung und Aquatinta). Sie bezeugt nicht nur Richters entwickelten Sinn für Bildregie, sondern aus seine richtungsempfindliche Organisation der Motive, bei der langjährige Wirkungseinsichten verarbeitet worden sind. Er weiß um die unterschiedlichen Ausdrucks- und Stimmungswerte der Seiten, und er beherrscht souverän das Arbeiten auf der Platte im Gegensinn.
Text von Gisold Lammel aus dem Jahr 1997: Eine große Ehrfurcht vor künstlerischen Leistungen verband sich bei ihm mit der Suche nach festen Werten und dem Bestreben, vorhandene Kunsterfahrungen zu begreifen, zu bewahren und weiterzutragen. Mit den Bezügen auf Kunstwerke voraufgegangener Jahrhunderte hat er Zeitenlauf und eine geschichtliche Dimension angedeutet …
TText von Gisold Lammel aus dem Jahr 1997: Mitte der 1970er Jahre hatte Gerenot Richter seine Kunstkonzeption ausgebildet. Alles, was er vordem geschaffen hatte, war, an Späterem gemessen, nur Erkundung von Gestaltungsmöglichkeiten und Suchen einer ihm gemäßen Ausdrucksweise […]
PDF des Textes im Katalog: Meister des Kupferstichs von 1997: Die Bilderwelt, die er uns hinterlassen hat, enthält vieles: beglückende Blumenstücke, zerfahrene Wege, die in begrenzte Tiefe führen und immer wieder Bäume, lebenstrotzende, versehrte und verendete. Architektur finden wir in ihr, Lobgesänge auf kunstsinnige Baumeister […]
Texte von Gotthard Brandler aus dem Jahr 1997 …
Text von Harald Kretzschmar: Beim Rundgang durch den noch winterlich kühlen Gartensaal wurde mir warm ums Herz. Eigene Naturerlebnisse und Kunsterfahrungen wurden schnell lebendig. Die mir ungeheuer vertraute Affinität zu wachsendem und vergehendem Holz bewegte mich mindestens ebenso sehr wie die vergleichende Kunstbetrachtung zu künstlerischen Zeitgenossen und Weggefährten […]
Kritik zur Ausstellung von Peter H. Feist aus dem Jahr 1996: Im Individuellen das Zeitgeschehen, im Ausschnitt einen Weltzusammenhang erfassbar machen, war Schaffensmaxime dieses Romantikers mit scharfem Verstand. Indem er sie verwirklichte, hinterließ er einen Beitrag zur Kunstgeschichte von außergewöhnlichem Rang und symptomatischer Gültigkeit – Gedanken von Peter H.Feist […]
Aus einem Text von Roland Berger: Die Grafiken von Gerenot Richter konfrontieren den Betrachter in vielerlei Hinsicht mit Merkwürdigkeiten. Bei Bildern, die auf den ersten Blick beiläufig erscheinen, verfängt sich unser Sehen sofort in der eigenartigen Ausdrucksweise des Künstlers. Mit dem dichten Heranrücken an die sichtbare Wirklichkeit, dem scheinbar klaren und akribischen Darstellen gibt uns Richter eine Markierung besonderer Art: Er zeigt uns, was er das Merkens für würdig befunden hat.
Gerenot Richter: Radierungen – Zeichnungen – Aquarelle, Berlin-Lichtenberg | Studio Bildende Kunst, Ausstellung vom 14. November bis 5. Dezember 1996
Gerenot Richter – Grafiken, Kleine Galerie Waldkater in Bernau, Ausstellung im Januar 1995
Konkrete Naturvorbilder der Landschaft sind Ausgangspunkt für Gerenot Richters Radierungen. Er versucht sie in exakter detailreicher Zeichenweise zu erfassen. Die im Detail gefundenen grafischen Lösungen bestimmen oft den Reiz seiner Blätter. Die Realität bleibt bei Gerenot Richter nicht ohne metaphorischen Tiefsinn und veristischen Sachwert. Dabei kommt es zur Verschlüsselung von Bildgleichnissen. Aus dem Einführungstext im Katalog von Inga Kerkin […]
Gerenot Richter zum Gedenken –Ausstellung im Februar 1992 anlässlich seines ersten Todestages.
Die hier gezeigten Kaltnadel-Arbeiten, Aquatinten und Radierungen sind dem Schaffen eines Mannes geschuldet, der in unvergleichlicher Weise leidenschaftlicher Künstler, verlässlicher Mensch, wacher Zeitgenosse, begnadeter Lehrer war. Mehr als 30 Jahre wirkte er am Institut für Kunstpädagogik der Humboldt-Universität. Die Laudatio von Dr. Ljudmila Bruchholz zu einer Ausstellung im Februar 1992 anlässlich des zweiten Todestages des Künstlers können Sie in diesem Blogbeitrag nachlesen […]
Wer die grafischen Lehrräume in der Burgstraße 26 betrat, wurde einfühlsam an den Umgang mit Materialien, Werkzeugen uns die Bedienung der Handpressen herangeführt. Professor Richters kundige Demonstration der grafischen Arbeitsprozesse hat dazu ermutigt, die Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks in der Radierung und Lithograpie zu erproben. Es war ein bezwingendes Erlebnis, wenn man dem tätigen Künstler Gerenot Richter bei seiner eigenen Druckarbeit zuschauen konnte […]
Gerenot Richter – Gleichnisse (Radierungen und Handzeichnungen), Ausstellung vom 22. November bis 21. Dezember 1991
Prof. Dr. Gerenot Richter – Radierungen | 6. bis 28. Februar 1991 …
Mehr als zehn Jahre hindurch betreute Gerenot Richter was zum Besten der Jungen Welt zu rechnen ist, die hauseigenen Grafik-Serien, und leicht gemacht wurde es weder ihm, dem Berater und Gutachter, noch den Künstlern und Redakteuren […]
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