
Öffnungszeiten:
tägl. 14 – 17 Uhr (ab November tägl. 14 – 16 Uhr)
Anfahrt zum Brebacher Weg 15 | 12683 Berlin-Biesdorf:
S5 / U5 bis Bhf. Wuhletal · Bus 191/291 bis Haltstelle Wuhletal · Bus 154, X69 bis Haltestelle Rapsweg / ukb
Laudatio: Helmut Müller
Das Duo der Pythagoras Strings spielt Werke von J. S. Bach, G. F. Händel, J. Haydn, A. Piazzolla, R. Gliere, N. Paganini und T. T. Krigar
Dimitri Tombassov – Violine
Der russische Violinist Dimitri Tombassov erhielt seine Ausbildung bei Prof. Liebermann und bei Prof. Zachar Bron, der ihn bereits während des Studiums zu seinem Assistenten an der Musikhochschule in Novosibirsk machte. Mehrfach war er Preisträger von Wettbewerben, 1985 im Gesamtrussischen Violinwettbewerb. Als Solist spielte er zahlreiche Violinkonzerte mit wichtigen Orchestern der damaligen UdSSR.
Mit 25 Jahren wurde Dimitri Tombassov Konzertmeister der Moskauer Philharmoniker. Seit 1989 spielte er für IPPNW zahlreiche Konzerte und machte Berlin zu seiner Wahlheimat. In den 90er Jahren war Tombassov Mitglied der 1. Geigen im Berliner Philharmonischen Orchester. Später wurde Dimitri Tombassov Primarius der Pythagoras Strings. Seine Interpretationen der Violinkonzerte von Sergei Prokofieff und M.Weinberg wurden begeistert aufgenommen.
Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Alexander Markowitsch, Vladimir Stupel, T.T. Krigar, Fernando Grillo, Jakob Kowalsky, Jonatan Seer. An der Ausbildung zahlreicher erfolgreicher Geiger (u.a. Maxim Vengerov, Viviane Hagener) war er maßgeblich beteiligt. Er ist Gastprofessor bei Meisterklassen in Russland, Israel und in Fiesole, Portoguaro. Die meisten seiner Studierenden sind heute
Mitglieder führender deutscher Orchester.
Thilo Thomas Krigar – Violoncello
Krigar studierte Musik an der UdK, Berlin und Musikwissenschaft bei Carl Dahlhaus. Seine cellistische Ausbildung erhielt er Markus Nyikos, Stannislav Apolin, Siegfried Palm und Ottomar Borwitzky. 1989 gründete er die „Pythagoras Strings“, mit denen er auf internationalen Festivals konzertierte. Als Cellist interpretierte er das klassische Repertoire und zeitgenössische Musik und erweiterte sein Spektrum mit „generativer“ Improvisation, argentinischem Tango und Performance im Musiktheater. Die New York Times bezeichnete ihn 1994 als „excellent Instrumentalist“ und 1996 als „compelling artist“.
Seit Mitte der 90er Jahre wendet er sich stärker der Komposition zu. Er schreibt für das Musiktheater sowie Kammermusiken, Lieder, Orchesterwerke und arbeitet an interdisziplinären Projekten. Seine „Odyssee“ wurde zuletzt im großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker, Corinna Harfouch und dem Neuen Hamburger Knabenchor bei ausverkauftem
Haus gefeiert. Ähnlich erfolgreich waren seine „Ode an das Meer“ für Chor, Tenor und sinfonisches Orchester in der Hamburger Laeiszhalle oder die „Biologics – klingende Moleküle“ bei den Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker 2025 in Baden Baden.
Für die Gerenot Richter Ausstellung 2025 in Templin hat er die beiden Arbeiten „Am Bodden – Gerhard Marcks zum 90. Geburtstag“ und „Die Uhr im Lesesaal“ vertont, die bei der Vernissage in der Krankenhauskirche erneut erklingen werden.
Eintritt frei, um Spenden für die Arbeit der Krankenhauskirche wird gebeten.
Artist Talk:
Donnerstag, 15. Oktober 2026, 15 Uhr
Gespräch über Gerenot Richter
Finissage und Konzert:
Samstag, 14. November 2026, 16 Uhr
Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V.
Sie wollen Freunde und Bekannte über die Ausstellung informieren? Den Einladungsflyer können Sie hier herunterladen.